Grüne Landtagsabgeordnete besuchen Villinger Kompostanlage

Grüner Arbeitskreis „Ländlicher Raum“ besuchte Villingen-Schwenningen

Kompostanlage des Landkreises besichtigt

Die grünen Landtagsabgeordnete des Arbeitskreis Ländlicher Raum und Verbraucherschutz besuchten die Kompost-Anlage in Villingen. (Von links: Martin Fetscher (Abfallwirtschaftsamt Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis), Martin Hembach (Maschinenring Schwarzwald-Baar-Kreis, Betriebsleiter Kompostierwerk), Rainer Hall (Maschinenring Schwarzwald-Baar-Kreis, Geschäftsführer), Reinhold Pix MdL, Martina Braun MdL und Wahlkreisabgeordnete Villingen-Schwenningen), Alex Schoch MdL, Klaus Grieshaber (Maschinenring Schwarzwald-Baar-Kreis, Vorsitzender), Martin Grath MdL, Hans-Peter Behrens MdL.

Auf ihrer dreitägigen Informationstour durch den Schwarzwald haben Mitglieder des Arbeitskreises „Ländlicher Raum und Verbraucherschutz“ die Kompostanlage im Stadtteil Villingen besucht.

 

„Grüngut-Recycling im Schwarzwald-Baar-Kreis ist ein Erfolgsmodell“, sagte Martin Fetscher, Leiter des Abfallwirtschaftsamts beim Landratsamt, bei seiner Begrüßung. Mit dem Maschinenring Schwarzwald-Baar habe man seit 2006 einen exzellenten Partner an der Seite, der die Anlagen in Villingen und Hüfingen betreibe und den Schwarzwald-Kompost weit über die Kreisgrenzen hinaus vermarkte.

 

Klaus Grieshaber, Vorstand des Maschinenrings und  Geschäftsführer Rainer Hall bestätigten die gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und den Kommunen. Man habe ein bestens funktionierendes Netzwerk geschaffen. „Die Grüngut-Abgabe und die Vermarktung des Komposts und weiterer Erdenprodukte werden vom Endverbraucher gut angenommen“, erfuhren die Abgeordneten Hans-Peter Behrens (Baden-Baden), Martin Grath (Heidenheim), Reinhold Pix (Breisgau-Hochschwarzwald) und Alex Schoch (Emmendingen), die einer Einladung der Wahlkreisabgeordneten Martina Braun - ebenfalls Mitglied des Arbeitskreises und Sprecherin für Ländlichen Raum - gefolgt waren.

 

Die Abgabe von Grünschnitt steige kontinuierlich, ebenso der Verkauf“, zeigten sich die Betreiber erfreut über die positive Resonanz bei Einzelabnehmern, Gartenbauunternehmen und Kommunen. „Wir liefern inzwischen schon weit über unsere Kreisgrenzen hinaus“, berichtete Hall.

 

Bei einer anschließenden Führung über die Anlage, erklärte Betriebsleiter Martin Hembach die einzelnen Schritte der Kompostierung, die einen hohen Arbeitsaufwand und große Kompetenz voraussetzt. „Vor allem die Zunahme von Restmüll bei der Grüngut-Annahme — angefangen vom To-Go-Becher über Plastiktüten bis hin zur Batterie — stelle die Betreibenden vor zusätzliche Herausforderungen. „Durch unsere sorgfältige Arbeitsweise erhalten wir schon seit Jahren das RAL-Gütesiegel“, zeigte sich Martin Hembach über die hohe Qualität der Produkte erfreut.

 

Auch sei man dabei, das Erdensortiment nach und nach zu erweitern, und auf die Bedürfnisse der Gartenbesitzer und -bauer besser einzugehen.  

 

Martina Braun lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Maschinenring, der Anfang des Jahres sein 50-jähriges Bestehen feierte. „Von den vielfältigen Kompetenzen und Erfahrungen des Maschinenrings, wie Landwirtschaft, Produktionen und Dienstleistung, profitiert durch die Kompostanlage unsere ganze Region“, freute sich die Politikerin und Landwirtin über die erfolgreiche Zusammenarbeit.  

 

 

 

40 Jahre Grüne im SBK

Bilder von der Jubiläumsfeier


expand_less