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Grün trifft grünen Bundestagskandidaten

Thomas Bleile zu Besuch bei Brauerei Ketterer in Hornberg

Philipp Ketterer (links), Thomas Bleile (rechts)

 

Oberes Kinzigtal – „Ketterer sind netterer“. Das trifft auch auf den Empfang durch Geschäftsführer Philipp Ketterer zu, der Thomas Bleile (Bundestagskandidat für Bündnis90/DIE GRÜNEN im Wahlkreis 286 (Oberes Kinzigtal und Schwarzwald-Baar-Kreis)) zusammen mit Karl-Heinz Trick vom Ortsvorstand Kinzigtal der Grünen sehr freundlich begrüßte. Ohne Umschweife ging es zum Betriebsrundgang, bei dem die einzelnen Stationen des Bierbrauens gezeigt wurden. Bleile zeigte sich beeindruckt, wie viel Ketterer bereits jetzt an CO2einspart und was das Unternehmen für den Klimaschutz tut. „Durch unsere 2006 installierte Hackschnitzelanlage sparen wir jährlich 560 t CO2 ein, dazu kommt jetzt auf dem neuen Hallendach eine PV-Anlage, und für den Rest, der an CO2 entsteht, weil wir manchmal das Notstromaggregat brauchen, beteiligen wir uns an einem Wiederaufforstungsprogramm im heimischen Wald“, erklärt Philipp Ketterer.


Bleile betonte die Wichtigkeit des Klimaschutzes auch für die Wirtschaft und dass die Grünen den Unternehmen eine langfristige Planungsperspektive geben wollen, was Herr Ketterer durchaus begrüßte. Nach Bleiles Frage, was Ketterer als Unternehmer zurzeit umtreibe, war man schnell in der Diskussion zu Themen wie Bürokratieabbau bei Minijobs, warum es eine Biersteuer gebe, aber keine Weinsteuer, bis hin zur „Null-Promille-Grenze“. Diese sei nachteilig für unsere Touristenregion und den Absatz, weil beim Einkehren nach der Wanderung niemand mehr ein Bier oder eine Weinschorle mehr trinke.


Auf die Schlussfrage von Bleile, was Ketterer sich von der Politik in Berlin wünsche“, gab dieser eine ganz pragmatische Antwort: „Eine gute Diskussionskultur, und dass man auf gemachte Gesetze auch mal zurückschaut, um zu sehen, was es bewirkt hat und es gegebenenfalls auch mal korrigiert“. Dem konnte Bleile nur zustimmen.


Verfasser: Schwab

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