Corona-Zwischenbilanz: Martina Braun ermutigt zum Durchhalten

Auch im Landtag gilt der Mindestabstand: 1,5 Meter sitzen die Abgeordneten voneinander entfernt, einige müssen auf die Zuschauertribünen ausweichen.

„Auch die Hygienemaßnahmen sind verschärft, dadurch können wir tagen“, berichtet Martina Braun. „Wir müssen hier voll einsatzfähig sein, denn es gibt zahlreiche Beschlüsse zu verfassen.

“In der Zwischenbilanz zur Corona-Bewältigung stehe Baden-Württemberg gut da, sagt Braun. „Wir haben schnell reagiert, aber anders als Bayern keine Ausgangsverbote verhängt.

Mit als erstes Bundesland haben wir Soforthilfemaßnahmen auf den Weg gebracht, die Maskenpflicht konsequent durchgesetzt und die Tests ausgeweitet.

“Das Gesundheitssystem sei rasch auf die Krise eingestellt worden: Verdoppelung der Intensivbetten, die Zahl der Beatmungsplätze um ein Drittel gesteigert, Rehakliniken für Erkrankte mit milderem Verlauf umgerüstet."

Eine eingerichtete Task Force des Sozialministeriums beschafft fortlaufend medizinische Ausrüstung und Schutzkleidung. Tausende pensionierte Ärztinnen und Ärzte sowie Medizinstudierende hätten mit angepackt, lobt Braun.

Durch die gute Finanzpolitik habe das Land durch gute Rücklagen und das Aussetzen der Schuldenbremse einen Rettungsschirm von 6,2 Mrd. Euro beschließen können. „Die Soforthilfe hilft allen: z.B. Landwirten, Studierenden, Kleinunternehmern, Selbstständigen.

Und über die Kommunen helfen wir Familien, aber auch Schutzsuchenden wie Obdachlosen oder Opfern von häuslicher Gewalt. Unsere Maxime ist, niemanden alleine zu lassen“, so die Grünen-Abgeordnete.Braun selbst ist mit den Bürgermeistern des Schwarzwald-Baar-Kreises im Austausch darüber, wo welche Hilfe benötigt wird.

„Auch für Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern bin ich immer offen. Die Krise bringt Detailfragen und Unsicherheit mit sich, davon konnten wir bereits viel lösen.“ Wichtig ist Braun vor allem eines: „Als Wahlkreisabgeordnete möchte ich den Menschen in meiner Heimat Mut zusprechen. Diese Zeit verlangt von uns allen viel ab, psychisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Von Kindern, die nicht wie gewohnt mit allen Freunden auf den Spielplatz können, bis zu den Älteren in den Pflegeheimen mit Besuchsverbot, die Lage erforderte bereits viel Kraft von uns.

Es ist die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Dass die erste Infektionswelle vergleichsweise glimpflich verlaufen ist, liegt an einer schnellen Reaktion des Landes und der tollen Mitarbeit aus der Bevölkerung. Jetzt dürfen wir nicht den Denkfehler machen, dass Corona doch gar nicht so gefährlich ist und alle Maßnahmen überzogen. Gerade jetzt sind Disziplin und Durchhalten gefragt. Die hohe Ansteckungsgefahr bringt temporäre Einschränkungen mit sich, aber keine Freiheit wird hier dauerhaft beschnitten. Das versichere ich.“

Die grüngeführte Landesregierung arbeite fortlaufend daran, dass sich Bevölkerungsschutz und Lockerungen die Waage halten – mit Hochdruck und 1,5 Meter Mindestabstand.   

Martina Braun MdL

Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg

Mitglied im Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Mitglied im Petitionsausschuss  

 

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