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Bundestagskandidat Thomas Bleile bei OB in Donaueschingen

Der grüne Bundestagskandidat Thomas Bleile stellt sich bei OB Pauly im Donaueschinger Rathaus vor.

Rathaus Donaueschingen, rechts Oberbürgermeister Erik Pauly, links Bundestagskandidat Thomas Bleile. Foto: Henschel

 

Zu Beginn wollte sich Oberbürgermeister Erik Pauly ein persönliches wie auch politisches Bild von dem grünen Gewerkschafter machen, der sich in dieser Kombination selbst als „Exot“ bezeichnet.

 

Erste Gesprächsthemen waren die Gestaltung des Konversionsgeländes mit der neuen Realschule wie auch die Bundesförderung für die Sanierung des Parkschwimmbades. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde die Transformation der Industrie thematisiert, die natürlich auch die Unternehmen in und um Donaueschingen betrifft.

 

„Die Wirtschaft benötigt klare zeitliche Perspektiven für den Umbau, um ihre Investitionen planen zu können“, ist sich Bleile sicher. „Die Politik muss dafür einen eindeutigen gesetzlichen Rahmen schaffen, zum Beispiel keine Verbrennungsmotoren mit fossilen Kraftstoffen ab dem Jahr 2030“, so Bleile weiter. Einig war man sich, dass die Beschäftigten im notwendigen Veränderungsprozess mitgenommen werden müssen, z.B. durch Qualifizierungsmaßnahmen.

 

Weiter interessierte sich Bleile wie Donaueschingen durch die Corona Pandemie betroffen ist. Diesbezüglich gilt die Sorge von Oberbürgermeister Pauly besonders dem Einzelhandel und der Gastronomie. Hatte es auch schon vor der Pandemie die starke Konkurrenz durch den Online-Handel gegeben, so wurde dies durch die notwendigen Maßnahmen weiter verschärft.

 

Einen positiven Aspekt hat OB Pauly aber ausmachen können: seinem Eindruck nach hat sich durch die Pandemie der Zusammenhalt in der Gesellschaft gefestigt und die Menschen haben auch die Gastronomie unterstützt, wo immer es möglich war.

Was würde sich der Oberbürgermeister von der Bundespolitik wünschen, fragte Bleile zum Ende des offen geführten Gesprächs. Die finanzielle Förderung sei weiterhin ein wichtiger Bestandteil für die Kommunen, sowie mehr Entscheidungsfreiheit „uns einfach mal machen lassen“, war OB Paulys Schlussappell.

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