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Bundestagskandidat Thomas Bleile auf dem Vöhrenbacher Rathaus

Bundestagskandidat Thomas Bleile (Bündnis 90/Die Grünen) besucht Bürgermeister Strumberger in Vöhrenbach.

links Bundestagskandidat Thomas Bleile (Bündnis 90 Die Grünen) und rechts Bürgermeister Robert Strumberger Foto: Stadtverwaltung

 

 

 

Bundestagskandidat Thomas Bleile (Bündnis 90 Die Grünen) besuchte vor kurzem das Vöhrenbacher Rathaus, um über kommunal- und bundespolitische Themen ins Gespräch zu kommen. Dabei tauschten sich Politiker und Rathauschef über eine Vielfalt von Themen aus. Beide waren sich einig, dass im Hinblick auf den Ausbau von Breitband, Funkmasten und regenerativer Energie ein hoher Nachholbedarf besteht.

 

Gerade in den vergangenen Monaten habe sich die Wichtigkeit eines funktionierenden Internets, insbesondere auch im ländlichen Raum, gezeigt. Hier habe die Politik viel Zeit u.a. durch Änderungen von Fördermöglichkeiten von Bund und Ländern versäumt, so Bürgermeister Strumberger. Das Nachsehen hätten die Schulkinder und die Personen, die im Homeoffice tätig waren, gehabt.

„Fördermöglichkeiten, z.B. durch das Stadtsanierungsprogramm sind insbesondere für kleinere Kommunen von hoher Bedeutung“, so der Bürgermeister. In dem Zusammenhang sprach er die gelungenen Sanierungen der Villinger- und der Krankenhausstraße an. Auch die derzeitige Sanierung der Josef-Hebting-Schule und die geplante Rathaussanierung wären ohne eine städtebauliche Förderung aus finanziellen Gründen nicht möglich. Als weitere zukunftsweisende Projekte nannte er die interkommunal geplante Erschließung des Linachtals und die Erschließung eines neuen Baugebietes Kosbach II. „Neue Baugebiete“ war gleichzeitig das Stichwort, um mit Thomas Bleile über die Hochwasserproblematik ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der vergangenen Unwetterkatastrophen mit vielen Todesopfern seien alle Kommunen herausgefordert, ganz neu intensiv über Hochwasser- und Katastrophenschutz nachzudenken. Auch hier hätte sich die Politik zu früh in Sicherheit gewogen mit der Folge, dass viele Sirenen zu früh abgebaut wurden. Im Rahmen der Hochwasserkatastrophe habe sich nun herausgestellt, dass neben WarnApps, Radio udgl. Sirenen durchaus wichtig seien, um die Bevölkerung rechtzeitig zu warnen.

 

Topographie, Natur- und Wasserschutzgebiete sowie viele ausgewiesene Retentionsflächen entlang der Breg seien mit ein Grund für die Schwierigkeiten der Stadt, neue Gewerbegebiete auszuweisen, erklärte Strumberger. Hier wäre es sinnvoll, künftig einen Abwägungsprozess zu ermöglichen, war die Meinung von Bleile. Gewerbegebiete seien bedeutsam für Städte und Gemeinden, zum einen im Hinblick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, zum anderen im Hinblick auf die Gewerbesteuer als wichtige Einnahmequelle der Kommunen.

 

Im Anschluss an den lebhaften Austausch bedankte sich Bürgermeister Strumberger bei Thomas Bleile und wünschte ihm für die anstehenden Bundestagswahlen viel Erfolg.

 

 

 

 

 

 

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