Kreisverwaltung hat jetzt einen Chancengleichheitsplan

Gleichstellungsbeauftragte Patricia Ehret und Landrat Sven Hinterseh stellten den Chancengleichheitsplan am 22.6.2020 im Kreistagausschuss "Verwaltung, Wirtschaft und Gesundheit" vor.

Das Chancengleichheitsgesetz Baden-Württemberg von 2016 sieht nicht nur die Bestellung einer hauptamtlichen Chancengleichheitsbeauftragten in Kreisen und Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohner*innen vor sondern ebenfalls die Erstellung eines Chancengleichheitsplans, der neben einer Bestandsaufnahme der Beschäftigtenstruktur Maßnahmen und die Zielvorgabe enthält, „mindestens die Hälfte der durch Einstellung zu besetzenden Stellen in Bereichen, zu denen Frauen unterrepräsentiert sind zur Besetzung durch Frauen vorzusehen“.

 

Gleichstellungsbeauftragte Patricia Ehret und Landrat Sven Hinterseh stellten den Chancengleichheitsplan am 22.6.2020 im Ausschuss für Verwaltung, Wirtschaft und Gesundheit vor.

 

Hinterseh sieht „ein gewisses Umdenken und der Mut neue und innovative Wege zu gehen“ als notwendig an. Die bündnisgrünen Ausschussmitglieder bestärkten den Landrat und die Verwaltung in ihrer Wortmeldung dazu.

 

Eine große Herausforderung wird die Einführung und Umsetzung von Führungspositionen in Teilzeitbeschäftigung sein. Die Ziele aus dem Chancengleichheitsplan stehen in drei Jahren auf dem Prüfstand.

 

 

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